»Jeder sollte vorbereitet sein!«

Nach dem linksradikalen Anschlag auf das Berliner Stromnetz im Dezember warnt Berlins Polizeipräsidentin Barbara Slowik vor weiteren Anschlägen und einer anhaltenden Gefahr für die »kritische Infrastruktur«. Die Bevölkerung müsse sich wappnen, da das Phänomen längst die Möglichkeiten einer Landesbehörde überfordere. (25.1.26) Stimmt das? Und ist das ein Bekenntnis von Ohnmacht?

Die linksextreme »Vulkangruppe« bekannte sich zum Anschlag auf das Berliner Stromnetz. Mitte Januar wurde bekannt, dass die Generalbundesanwaltschaft seit 2011 (!) gegen diese terroristische Vereinigung ermittelt und in diesem Zeitraum keine einzige größere Durchsuchung angeordnet hat. Nach keinem einzigen Tatverdächtigen wird öffentlich gefahndet. (Quelle: u.a. cicero.de, 12.1.26) Die Generalbundesanwaltschaft ermittle, das ist die einzige Reaktion der deutschen Strafverfolgungsbehörden. Insgesamt rechnen Ermittler der »Vulkangruppe« mehr als ein Dutzend strafbare Tatkomplexe zu.

Beim Thema Öko-Terrorismus taucht der in Münster ansässige linksradikale Unrast-Verlag auf. Dieser Verlag veröffentlichte 2023 die Broschüre »Tipps und Tricks für Antifas und Antiras«, in der ein anonymes Autorenkollektiv konkrete Tipps für Linksterror zum Besten gibt. Zum Beispiel erklären sie, worauf man beim Verfassen eines Bekennerschreibens achten sollte und wo man es am besten hochlädt. Die Antifaschisten nennen hierbei auch die linksextreme Plattform Indymedia. Genau hier lud auch die »Vulkangruppe« ihr Bekennerschreiben zu ihrem jüngsten Anschlag auf das Kraftwerk Berlin-Lichterfelde hoch. Das Nius-Portal fand heraus (12.11.26), dass ein Autor des Unrast-Verlags, der Wissenschaftler Guido Arnold, in Basel zu Anschlägen aufgerufen habe. Arnold inspiriere wohl auch die »Vulkangruppe«. Der Witz: Der Unrast-Verlag wurde im Herbst 2025 als einer der Spitzenpreisträger mit dem Deutschen Verlagspreis ausgezeichnet und erhielt somit staatliche Fördergelder in Höhe von 50.000 Euro.

„Nimm das Recht weg – was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande“

Augustinus